Ich kämpfe für mehr Gleichberechtigung!

Mein Brief an das Ministerium für Familie, im speziellen an unsere Familienministerin. Liebe Väter und Männer kämpft und macht mit!

 

Ihr Weg ist nicht schlecht, man kann es nur noch besser machen!

Sehr geehrte Frau Schwesig,

es muss sich in Deutschland etwas tun. Das „neue“ Gesetz für das einfache Sorgerecht ist noch lange keine Gleichberechtigung im einfachen Verfahren dieses zu erhalten. Die Hürde an Kosten, Aufwand und der leitenden Entscheidung der Mutter, kann nicht sein dass uneheliche Kinder nicht das gleiche Sorgerechtsgesetz erfahren dürfen wie eheliche Kinder! Hier hat das Monopol immer noch die Mutter und das darf im 20’ten Jahrhundert nicht sein!

Auch bei den Jugendämtern müssen Väter gleichberechtigt angehört und behandelt werden. Nicht nur mit „Kusshand“ empfangen werden, wenn es um den Unterhaltstitel geht. Tut mir leid, aber dies habe ich selbst schon am eigenen Leib erleben „dürfen“. Es gibt auch ganz tolle verantwortungsvolle Sachbearbeiter/innen die Gleichberechtigt handeln und Väter durchaus mit Respekt und Unterstützung behandeln. Dies muss eine Leitlinie – ausgehend vom Bundesministerium für Familie – an die Jugendämter auferlegt werden.

Mit empören habe ich den aktuellen „Slogan“ von Ihnen und ihrer Partei gelesen „wonder woman“, hier fühle ich mich als Vater enorm diskriminiert und benachteiligt. Denn ich bin ein alleinerziehender Vater und keine Frau! Auch wenn die Zahl dieser, „nur“ bei 10% liegt, finde ich dies enttäuschend. Nichts desto trotz ist es immer wieder traurig hier englische Begriffe nutzen zu müssen!

Desweiteren kann nicht „jedes“ Jahr die Düsseldorfer Tabelle angehoben werden und Väter „ausgenommen“ werden und bei einem Umgang auch noch Zusatzkosten selbst tragen müssen und dazu lt. Gesetz verpflichtet sind. Mit dem 18 Lebensjahr eines Kindes wird der Unterhaltsanspruch geteilt, warum nicht schon mit der Geburt! Beide Elternteile haben sich für ein Kind entschieden also muss der Unterhalt hälftig für beide Elternteile gelten, egal wo das Kind lebt.

Das ist nicht nur fair und gerecht sondern, Gleichberechtigt!

Auch die Familiengerichte ermöglichen vielen Vätern immer noch keinen geregelten Umgang und die Verfahren sind langwierig. Dies muss sich ändern, Kinder haben ein Recht und eine Pflicht auf beide Elternteile!

Ich werde immer wieder Zeitzeuge, dass Mütter ihre Kinder in Loyalitätskonflikte bringen und deshalb Kinder auf den Umgang mit dem Vater verzichten. Diese „Macht“ kann nicht weiter von unserer Gesellschaft und Politik gefördert werden, sondern muss auch mal kritisch hinterfragt werden. Von allen Stellen!

Denken Sie nicht nur an tolle Frauen- und Mütter Lobbys, sondern mehr an ihre Gleichberechtigung. Sie haben ein tolles Engament für Kinder und setzen sich gut dafür ein. Aber wenn wir von Quote & Co sprechen, dann dürfen wir eines nicht unter den Tisch fallen lassen: „Dass hierzu nicht nur Mütter – sondern auch Väter gehören.
Ohne Mütter gibt es keine Kinder – ohne Väter gäbe es diese aber auch nicht…

Ich wünsche Ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute

Rent a Tobi®
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Über Rent a Tobi®

Getrennterziehender Vater, mit der Bitte und dem Kampf, um viel mehr Gleichberechtigung und Genderneutralität. Ich bin für das Wechselmodell und finde dies die fairste und schönste Lösung für viele Kinder. Bei vielem ist noch viel Luft nach oben, in der Familienpolitik für Väter, gemeinsam!