Einmal ausziehen/nackig machen bitte!

Nein, für alle die nun denken hier gibt es Nackte zu sehen, vielleicht nackte Männer, aber das wäre dann schon eine Straftat. Ja, mein Lieblingsbeispiel zum Thema Gleichberechtigung, finde den Fehler, das es bei Frauen nur eine Ordnungswidrigkeit ist.

Aber da sind wir schon genau bei einem richtigen – wichtigen Thema, nämlich im wahrsten Sinne, viele Anwälte sind noch immer darauf spezialisiert Männer regelrecht auszuziehen und zu versuchen den Unterhalt für die Frau (in diesem Fall) so hoch wie möglich aussehen zu lassen. Da trifft es sich gut, wenn dadurch das Anwaltshonorar gleicht mit in die Höhe getrieben wird.

Und es geht nicht um den Unterhalt bei etwaigen Kindern, die Rede ist vom Unterhalt (Ehegattenunterhalt/Taschengeldanspruch) nach einer Scheidung. Genau hier kann man erkennen das dies einfach sehr veraltet ist. Jeder kann mittlerweile arbeiten (und sollte dies auch), auch nach einer Scheidung egal ob weiblich oder männlich. Aber das Gesetz stammt noch aus den 70ern wo es Normal war das die Frau hinter den Herd gehört. Dieses Bild hat sich wohl deutlich gewandelt, aber, immer wenn es um Gleichberechtigung geht, schreien viele Frauen “hier”. Jedoch leider nicht wenn es um alte Klischees und Rollenbilder geht, eben nach einer Scheidung, denn  dann halten manche Frauen (meist weil die Frau weniger arbeitet und damit einen Anspruch hat, das gilt umgekehrt natürlich auch) die Hand auf und lassen sich mit vierstelligen Beträgen gut dafür (aus-) bezahlen, gemäß, arbeiten für was? Das hier eben auch das Wechselmodell Gold Wert ist und das nicht nur für die Kindern, sondern eben auch für die Wirtschaft dürfte auf der Hand liegen. Es könnten beide arbeiten gehen und sich die Kinder Erziehung teilen.

Irgendwann werden wir das mit dem “teilen” und der sozialeren Komponente schon verstehen, einem Miteinander, aber dafür müsste sich im Eherecht (BGB) und im Familienrecht (FamFG) einfach deutlich etwas ändern. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

 

Aber die meisten Männer scheint dies wohl auch nicht sonderlich zu stören, denn die Stimmen aus diesen Kreisen sind relativ ruhig. Vielleicht verdienen die meisten Männer, die das betrifft wohl wirklich “genug” und da stört es nicht weiter das man 1 Jahr für die Frau aufkommen muss, neben dem etwaigen Unterhalt für Kinder.

Interessant ist auch ein mir bekannter Fall, wo die Frau mal schnell  10.000 € in die Schweiz schaffte und dann noch den Mann schön mit einer Abfindung von mehreren Tausend Euro “erleichtert” hat. Dann erfolgte die Trennung von der Frau und das Trennungsjahr und die Scheidung stehen an. Gerechtigkeit? Fairness? Fehlanzeige! Aber auch hier gilt wohl, Dreist und Clever kommt wohl weiter.

Rent a Tobi®
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Über Rent a Tobi®

Getrennterziehender Vater, mit der Bitte und dem Kampf, um viel mehr Gleichberechtigung und Genderneutralität. Ich bin für das Wechselmodell und finde dies die fairste und schönste Lösung für viele Kinder. Bei vielem ist noch viel Luft nach oben, in der Familienpolitik für Väter, gemeinsam!