Vatertag ohne Kind – Trotzdem Zeit Danke zu sagen!

Es ist der 10. Mai. Vatertag, oder wie ich einen befreundeten Vater zitieren möchte “Heute ist kein Vatertag, heute ist Christi Himmelfahrt…”.

Leider kann ich dieses Jahr nicht die freie Zeit, die mir neben meinem Schichtdienstjob bleibt, mit unserem geliebten Sohn verbringen. In den vergangenen Jahren habe ich solche “Mehrzeiten” immer dazu genutzt, etwas mehr Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Die Zeit die mir im Alltag “gewährt” wurde, um ein paar Tage und Stunden zu erhöhen, damit wir etwas mehr voneinander haben können. Dabei blieben oftmals Dinge auf der Strecke, die zu liebe unseres Sohnes in meinem persönlichen Privatleben hinten anstehen mussten. Doch soetwas tut man gerne, denn auch ich als Papa liebe mein Kind, wie jeder andere Elternteil auch.
Auch wenn dieses Jahr ein ganz trauriges Jahr für mich ist, denn die Liebe zwischen mir und meinem Sohn darf zurzeit nicht gelebt werden, ist es Zeit DANKE zu sagen. Danke an alle Menschen die mich in dieser schweren und kontaktlosen Zeit unterstützen. Es gibt Freunde und Kollegen die tröstende Worte für mich übrig haben. Viele tolerante Menschen, die einfach nicht verstehen können, warum ein Elternteil sich aus persönlichen und egoistischen Gründen in den Vordergrund drängt und alles dafür tut, dass das eigene Kind Traurigkeit erleben muss, indem es seinen Vater nicht sehen und lieben darf.

Es mag etwas “abgedroschen” klingen, jedoch geht natürlich auch ein Dank an meine Familie. Denn im Zweifelsfall ist die Familie immer da. Auf irgendeine Art und Weise. Vielleicht nicht immer mit dem professionellsten Hinweisen oder Tipps, denn sie sind ja selbst traurig über die Situation, sondern sie sind einfach da. Danke.

Dann möchte ich einen ganz besonderen Dank an den Telefoncoach des VafK Herrn Bresser richten. Ich habe selten einen so einfühlsamen und professionellen Menschen / Mann erlebt, welcher immer die Interessen des Kindes im Blick hat und die richtigen Worte findet um weiter zu machen. Vielen Dank!

Meine abschließenden Dankesworte gehen an zwei besondere Menschen in meinem Leben. Zum einen meinem besten Freund und Mitgründer dieses Blogs und zum anderen meiner Partnerin.

Sie gaben mir in der Vergangenheit ganz besonderen halt. Sie unterstützten mich, stabilisierten mich und halfen mir, durch die richtige Portion von Nähe und Distanz, druchzuhalten und weiterzumachen.

Danke Euch vielmals von ganzem Herzen.

An alle Väter da draussen wieder ein Appell von mir an Euch. Nutzt solche Tage um der Welt da draußen zu zeigen, dass wir für unsere Kinder da sind. (Geht natürlich auch an Mütter, die Schwierigkeiten haben, da sie entsorgt oder entfremdet wurden)

Ganz besonders wir Väter, welche einfach nachweisbar immer noch am meisten gegen die Ungerechtigkeiten dieser intoleranten und ungerechten Gesellschaft zu kämpfen haben. Zeigt den Menschen da draußen, dass eben nicht solche Tage lediglich zum betrinken und feiern da sind. Sondern solche Tage auch gut und gerne mit der Familie und den Kindern verbracht werden können.

An alle da draußen, lasst zu, dass getrennte Elternteile nicht ausgegrenzt werden. Springt über Eure eigenen Schatten. Holt Euch Hilfe dazu. Behalten die Kinder im Fokus. Versorgt die schmerzhaften Beziehungswunden, lasst sie abheilen und zeigt Euren Kindern was das wichtigste im Leben ist. Die Familie! Mama und Papa. Gleichermaßen. Beide sind toll. Auf Ihre Art und Weise. Denn Kinder sehen das so und wollen beide Elternteile. Akzeptiert Euch gegenseitig und findet Wege. GEMEINSAM! Egal wie unerreichbar sie für Euch sein mögen. Ein Wille für die Kinder reicht, damit der Weg beschritten werden kann.

Alles gute zum Vatertag. Alles gute für das Wochenende.

Liebe Grüße

Kai

Kai

- stolzer Vater - Familienpfleger und ausgebildet in Sozialmanagement - Vollzeit beschäftigt und Student der sozialen Arbeit - Fussballschiedsrichter

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